Männergesundheit – Mann, sorge für Vorsorge!


Das Bild des Mannes ist geprägt durch Leistungsfähigkeit, Stärke und Unabhängigkeit. Krankheit verträgt sich nicht mit diesem Image. Es verwundert nicht: Männer haben häufig ein kritisches Verhältnis zur eigenen gesundheitlichen Vorsorge. Ist die Krebsvorsorge bei Frauen selbstverständlich, findet sie bei Männern selten, häufig gar nicht statt. Krebsvorsorge ist erheblich von Angst überlagert. Furcht vor bösartiger Erkrankung, mögliche Behandlungsfolgen etc. treiben den Mann um.
Er spielt auf Zeit!
Dies führt oft zu verzögerten Diagnosen von dann häufig fortgeschrittenen Tumoren, die sonst heilbar gewesen wären.

Die Urologische Klinik der Universitätsmedizin Rostock und der Verein RostockRide e.V. wollen gemeinsam auf die wichtige Rolle der Vorsorge für die Männergesundheit hinweisen. Der Schwerpunkt wird auf männer-spezifische Krebserkrankungen wie Prostatakarzinom, Hodentumor und Peniskarzinom gelegt.

Das Prostatakarzinom als häufigster Krebs des Mannes ist durch eine Vorsorgeuntersuchung früh zu entdeckt. Mit einem einfachen Bluttest bestimmt man den PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen). Bei niedrigem PSA-Wert ist ein Prostatakrebs sehr unwahrscheinlich. Auf weitere Untersuchungen kann verzichtet werden. Bei erhöhtem PSA-Wert sollte eine Probeentnahme aus der Prostata erfolgen. So ist ein Prostatakarzinom zu einem sehr frühen Zeitpunkt diagnostizierbar.
Prostatakrebs in frühen Stadien ist heilbar!

Die Prostakrebsvorsorge für den Mann ist genauso wichtig wie die Brustkrebsvorsorge für die Frau oder die Darmkrebsvorsorge. Dabei bietet der PSA-Wert eine deutlich höhere Mess-Empfindlichkeit als andere Vorsorgeuntersuchungen (Darmspiegelung). Mann, sorge für Vorsorge!

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